Bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
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Aktuelles
13.02.2017, 11:51 Uhr | Peter Spranger
Wahlmann bei der Bundesversammlung
Einziger Teilnehmer aus dem Landkreis Regen
Staatsminister Helmut Brunner war die einzige Persönlichkeit aus dem Landkreis Regen, die an der Bundesversammlung in Berlin zur Wahl des neuen Bundespräsidenten teilnehmen konnte. Brunner gehörte zu den 1260 Wahlmännern  und –frauen, die über den Nachfolger von Bundespräsident Joachim Gauck zu entscheiden hatten. Die Versammlung setzte sich je zur Hälfte aus den Mitgliedern des Deutschen Bundestages und ebenso vielen Abgesandten von Seiten der Bundesländer zusammen.

Mit Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert sprach Staatsminister Helmut Brunner am Rande der Bundesversammlung zur Kür des neuen Bundespräsidenten.
Berlin/Regen. -  Bereits im ersten Wahlgang erhielt mit Frank-Walter Steinmeier der Kandidat der Großen Koalition die absolute Mehrheit. Auch Helmut Brunner machte kein Hehl daraus, dass er Steinmeier seine Stimme gegeben habe, „so wie es in der Großen Koalition aus CDU/CSU und SPD abgesprochen war“.

Brunner nutzte den Aufenthalt in Berlin aber auch zu zahlreichen weiteren Gesprächen mit hochrangigen Vertretern der Bundespolitik. So erörterte er mit Bundesinnenminister Thomas de Maiziere aktuelle Sicherheitsthemen. Und er nutzte die Gelegenheit auch für einen Gedankenaustausch mit dem Bundestags-präsidenten Prof. Dr. Norbert Lammert, der die Bundesversammlung mit einer aufrüttelnden Rede eröffnet hatte. Darin würdigte er den scheidenden Bundespräsidenten Joachim Gauck, kritisierte aber auch in deutlichen Worten die Abschottungspolitik der neu gewählten US-Regierung.
Lammert hatte lange Zeit ebenfalls zu den Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten gehört. Seinen Verzicht auf die Kandidatur begründete er gegenüber Helmut Brunner in sehr persönlichen Worten mit „familiären Gründen und seiner persönlichen Lebensplanung“. Laut Brunner wäre Lammert jedoch „auch ein sehr geeigneter und würdiger Nachfolger für Gauck gewesen, was nicht zuletzt seine Rede vor der Bundesversammlung gezeigt“ habe.