Aktuelles

Zur Übersicht

20.09.2017 | Zachenberg/Rehau

Ehrung für Minister Brunner

Stadt Rehau verleiht "Goldene Kartoffel"

Sie passt als landwirtschaftliches Erzeugnis und Nahrungsmittel bestens in sein Ressort: die Kartoffel. Trotzdem war es eine doch etwas ungewöhnliche Auszeichnung, die dem bayerischen Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Helmut Brunner jetzt in Oberfranken zuteilwurde. Brunner erhielt im Rahmen des Kartoffelfestes in Pilgramsreuth aus den Händen des Rehauer Bürgermeisters Michael Abraham die „Goldene Kartoffel“. 

Staatminister Helmut Brunner (li.) erhielt von Bürgermeister Michael Abraham die „Goldene Kartoffel“ verliehen.
Dieser Preis wurde von der Stadt Rehau 1998 ins Leben gerufen, um an den ältesten feldmäßigen Kartoffelanbau zu erinnern. Nach der Überlieferung wurde in Pilgramsreuth, einem dörflichen Stadtteil von Rehau, im Jahr 1647 – zu Zeiten des 30-jährigen Krieges also – von einem Bauern namens Hans Rogler erstmals in Bayern mit dem systematischen Kartoffelanbau begonnen. Dies dürfte zugleich der früheste Anbau dieser Ackerfrucht in ganz Deutschland gewesen sein.

Vorgänger Brunners als „Kartoffel-Preisträger“ waren etwa Ministerpräsident Edmund Stoiber, der 1998 als erster mit der „Goldenen Kartoffel“ ausgezeichnet wurde, Bauernverbands-Präsident Gerd Sonnleitner, der Kabarettist Richard Rogler, Sternekoch Alfons Schuhbeck, Karl-Theodor zu Guttenberg und der Preußenkönig Friedrich II., dem 2012 anlässlich seines 300. Geburtstages die bisher letzte „Goldene Kartoffel“ verliehen wurde.